🧠 Grundidee Die systemische Therapie geht davon aus, dass Probleme nicht isoliert in einer Person entstehen, sondern im Zusammenspiel mit ihrem Umfeld – dem „System“. Dieses System kann z. B. die Familie, Partnerschaft, Schule, Arbeit oder der Freundeskreis sein. Kurz gesagt: Nicht nur „Was stimmt nicht mit dir?“, sondern „Was passiert zwischen euch?“ 🔍 Was bedeutet „System“? Ein System ist ein Netzwerk von Menschen, die miteinander in Beziehung stehen. Wenn sich eine Person verändert, verändert sich automatisch das ganze System – und umgekehrt. Beispiel: Wenn ein Kind ständig wütend ist, fragt die systemische Therapie nicht nur nach dem Kind, sondern auch nach Dynamiken in der Familie, die diese Wut beeinflussen könnten. 🎯 Ziele der systemischen Therapie Neue Perspektiven auf Probleme gewinnen Muster erkennen, die festgefahren sind Beziehungen verbessern Ressourcen und Stärken sichtbar machen Lösungen entwickeln, die für das ganze System funktionieren 🛠️ Wie arbeitet eine systemischer Therapeut*in? Typische Methoden sind: 1. Zirkuläres Fragen Fragen, die helfen, Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen. Beispiel: „Was würde deine Schwester sagen, warum du so gestresst bist?“ 2. Genogramm Eine Art Familien-Stammbaum, um Muster über Generationen zu erkennen. 3. Aufstellungen Beziehungen werden räumlich dargestellt, um Dynamiken sichtbar zu machen. 4. Reframing Ein Problem bekommt eine neue Bedeutung. Beispiel: „Deine Sturheit könnte auch deine Stärke sein, wenn es um Durchhaltevermögen geht.“ 5. Ressourcenorientierung Fokus auf Fähigkeiten, nicht auf Defizite. 💡 Was macht systemische Therapie besonders? Sie ist lösungsorientiert, nicht problemfixiert Sie sieht Menschen nicht als „gestört“, sondern als Teil eines Systems Sie arbeitet wertschätzend und respektvoll …
Termin anfragen
Terminanfrage
Dir Unterstützung zu holen ist ein guter Schritt. Dein erster Schritt zu einem Neuanfang. Ich freue mich auf deine Nachricht.